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heyqq: Realtime Audio Calls mit Expert:innen

Wer bist du und was ist deine Rolle bei heyqq?

Mein Name ist Matthias Neumayer und ich bin Co-Founder und CEO von heyqq.

Beschreib doch die Geschäftsidee hinter heyqq in wenigen Sätzen. Welches Problem löst ihr?

heyqq steht für „Hey, quick question” und ist die App, die wir uns selbst oft bei Fragen wünschen, wenn wir bei einer langwierigen Recherche wieder mal in Internetforen oder Youtube-Channels stranden, aber noch immer keine eindeutige Antwort in Sicht haben. Oft kann die Frage auch nicht in einem Satz beantwortet werden und man will nicht auf Reddit & Co. ewig auf eine Antwort warten. 

Unsere Lösung ist eine Social Audio Q&A Plattform, auf der Nutzer:innen rasche Antworten in 1:1-Echtzeit-Audio Gesprächen bekommen können. Wer sich selbst mit einem Thema auskennt, kann das eigene Wissen mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt teilen. 

Wie kam es zu der Idee, die hinter heyqq steckt?

Vor etwa zwei Jahren sind wir daran verzweifelt, herauszufinden, welchen Segelschein wir für Binnengewässer machen sollen. Google konnte uns keine schlüssige Antwort liefern, die konsultierten Internetblogs auch nicht. Erst ein Anruf bei einem Freund hat alle Fragen  innerhalb von ein paar Minuten geklärt. Wir haben uns gefragt warum in der heutigen Zeit des Internets es eigentlich kaum eine Möglichkeit gibt schnell mit einem Experten zu einem beliebigen Thema verbunden zu werden. An diesem Abend wurde die Idee für heyqq geboren.

Was waren bisher eure größten Herausforderungen und wie finanziert ihr euch?

Eine große Herausforderung war es, die Oberfläche der App für die Nutzer:innen so einfach zu halten, dass der Weg zu einer Antwort möglichst kurz und unkompliziert ist.

Wir haben bereits eine staatliche Pre-Seed-Förderung erhalten und damit unseren MVP finanziert. Anfang des neuen Jahres planen wir, die nächste Finanzierungsrunde mit Förderungen und Angel Investment zu starten.

Wen wollt ihr mit heyqq erreichen?

Derzeit gibt es für Menschen, die sich durch jahrelange Leidenschaft für ein bestimmtes Thema Expertise angeeignet haben, nur wenige Möglichkeiten, ihr Wissen online zu monetarisieren. Die bekannten Creator-Plattformen wie YouTube, Instagram usw. sind zwar eine Möglichkeit, aber nicht jede Expertin oder jeder Experte möchte unbedingt YouTube-Videos machen, einen eigenen Podcast betreiben oder sich anderweitig promoten. Viele Expertinnen und Experten teilen ihr Wissen jedoch gerne mit Freunden und Bekannten. Auf der anderen Seite gibt es natürlich viele Menschen, die sich für die Themen interessieren, die auf heyqq behandelt werden, und dort viele Fragen haben.

Welches Alleinstellungsmerkmal habt ihr – wie hebt ihr euch von der Konkurrenz ab?

Im Gegensatz zur Konkurrenz bieten wir one-to-one Gespräche zu spezifischen Themen an und das Gespräch fokussiert sich auf ein konkretes Problem oder eine Fragestellung. Von Q&A Plattformen und klassischen Internetforen unterscheiden wir uns darin, dass wir synchrone 1:1 Unterhaltungen mit community-geprüften Expert:innen anbieten anstatt einer asynchronen Diskussionsplattform. Außerdem gibt es hier kaum Communityansätze, sondern nur pay-per-minute Modelle.

Wir sehen heyqq als die nächste Generation der bereits vorhandenen Expert:innennnetzwerke und als Fusion der etablierten Q&A Plattformen, Internetforen und Social Audio Anbieter. 

Was hättet ihr rückblickend in der Startphase anders gemacht?

Rückblickend hätten wir versucht, noch schneller zu entwickeln und noch früher mit den ersten Nutzer:innen zu sprechen, um gleich auf deren Bedürfnisse einzugehen.

Mit der Erfahrung eurer Gründung: Welchen Tipp gibst du GründerInnen mit auf den Weg?

Es geht nicht darum, gleich das perfekte Produkt zu bauen, sondern die Wünsche und den Nutzen der Zielgruppe herauszuarbeiten und darauf einzugehen.

Wo würdest du arbeiten, wenn es dich nicht in die Startup-Welt verschlagen hätte?

Ich hätte weiter als Werbefilmproduzent und Regisseur gearbeitet.  Vielen herzlichen Dank und ein gesundes Jahr 2023!

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